TREVOR RICHARDS - Quartett


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THE TREVOR RICHARDS CLASSIC JAZZ TRIO
FEAT. FRANK ROBERSCHEUTEN

TREVOR RICHARDS, geboren 1945, hat seine Karriere im klassischen Jazz oft dem Trioformat mit Holzbläser, Pianisten und Schlagzeuger gewidmet: einer kammermusikalischen Besetzung, die besser als alle anderen die melodischen Qualitäten des Repertoires präsentiert. Er hat die Kunst des klassischen Jazzschlagzeugs aus erster Hand von Pionieren dieser Musik, unter vielen anderen, von Zutty Singleton, Ray Bauduc und Cozy Cole, gelernt. Er steht heute – wenn nicht sogar als letzter – in der direkten Linie der Vertreter dieser vom Aussterben bedrohten Spielart, die ein historisches Kulturerbe darstellt. Trevor Richards ist heutzutage aktiv in seiner Heimat New Orleans und in ganz Europa. Er ist Träger der höchsten Auszeichnung des National Endowment of the Arts; einer Verdienst-Urkunde des Bürgermeisters von New Orleans; eines europäischen Fachmedienpreises als "Schlagzeuger des Jahres" sowie des Grand Prix du Disque de Jazz des Hot Club de France für seine Trio-CD "City of the Blues".

"Er gab alles, was der Jazz zu bieten hat: Trevor Richards aus New Orleans braucht keine Begleiter – er selbst ist die Musik .... Der beste New Orleans-Drummer der Welt. Konkurrenzlos." (Frankfurter Neue Presse, 1992)

Trevor Richards

MATTHIAS SEUFFERT, geboren 1971, hatte das Glück, im frühen Alter seine Liebe zu dieser Musik zu entdecken und nahm daraufhin gleich Klarinetten- und Piano-Unterricht. Er nützte seinen Wehrdienst bei der Militärmusik zu theoretischer und praktischer Ausbildung. Seitdem hat er sich zu einem beliebten Musiker und Solisten sowie Arrangeur auf der internationalen Jazzszene entwickelt, wo er, noch nicht dreißigjährig, auf beiden Seiten des Atlantik mit den besten Jazzmusikern von heute auftritt. Er erhielt einen Vertrag, Filmmusik in England zu komponieren, wo er auch jetzt lebt und als Dozent für Jazz an der berühmten Trinity School of Music in London lehrt. Er spielt mit dem Enthusiasmus und der Leidenschaft eines jungen Musikers, gleichzeitig aber mit Virtuosität und historisch-stilistischem Überblick.

"Seufferts Teilnahme erwies sich als magischer Katalysator: die Duette wurden zum höchsten Genuss an Live-Jazz, den ich je erlebt habe. Alle Kennzeichen eines grossen Jazzklarinettisten waren vorhanden." (Coventry Evening Telegraph, 2002)

Matthias Seuffert

SIMON HOLLIDAY, geboren 1964, begann, um ihn zu zitieren, mit drei Jahren das Klavier zu mißhandeln und genoss später eine klassische Musikausbildung. Wie so oft der Fall, wurde er durch Fats-Waller-Platten von seiner ursprünglichen Richtung abgebracht. Durch dieses Vorbild der Harlem Pianisten ist er im Alter von siebzehn zum Berufsmusiker geworden. Nach vielen Jahren auf Tournee mit berühmten europäischen und amerikanischen Jazzmusikern zog er nach Deutschland um, wo er sich einen Namen in der dortigen Jazz-und Blues-Szene gemacht hat. Seine Fähigkeiten als Sänger und Unterhalter sind sensationell, sein Stilbewusstsein ist außerordentlich. Dies alles macht ihn zum idealen Pianisten für ein Projekt so wie REEDS WRITE!

"Pianist Simon Holliday: nicht nur dass er das Klavier beherrscht wie kein zweiter..." (Bietigheimer Zeitung, 2001)

Simon Holliday

FRANK ROBERSCHEUTEN, geboren 1962, studierte klassische Klarinette und Musiktheorie am königlichen Konservatorium in Den Haag und am Brabants Konservatorium in Tillburg, Holland und graduierte cum Laude. Mit zwanzig wurde er Bandleader, gewann Preise und machte Radiosendungen mit seiner Band. Er war Lehrer am Zentrum für Musik und Tanz in Holland und beim internatonalen Hot Jazz Workshop in Ascona, Schweiz. Er war weltweit auf Tournee und hat mit vielen der berühmtesten Veterane, z.B. Clark Terry, Flip Phillips, Jerry Jerome, Bob Haggart and Milt Hinton, gespielt. Er deckt mit Zuversicht das stilistische Spektrum zwischen dem frühen Jazz und Bebop: also die gesamte melodische Ära!

"[Er] ist – auch optisch – eine beeindruckende Persönlichkeit und sein Spiel beschwört packend die Atmosphäre der Swing Ära." (Royal Stokes, Mississippi Rag, 2001)

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